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Historisches (Seite 4/4)

Der Vereinsball am 22. September war das erste gesellschaftliche Ereignis im Sängerheim, in dem zuvor Tagungen des Maintal- und des Deutschen Sängerbundes 1984 abgehalten worden waren.

47 Auftritte der Chöre während des Jahres 1984 verdeutlichen den fast pausenlosen Einsatz der Sängerinnen und Sänger.

Änderungen brachte am 27. Januar 1985 die Generalversammlung innerhalb der Vorstandschaft. Aus beruflicher und persönlicher Beanspruchung stellten Peter Walther und Peter Maidhof ihre Posten zur Verfügung. An ihre Stelle traten als 2. Vorstand Herbert Völker und als 3. Vorstand Heiner Fäth. Auch die Tätigkeit des Protokollführers Toni Völker wurde durch Werner Arnold neu besetzt, während die aus beruflichen Gründen ausscheidende 2. Frauensprecherin Helma Emmerich ihre Nachfolgerin in Rita Seubert hatte.

Nach den Worten von Jugendleiter UIi Ackermann trat der Kinder- und Jugendchor im abgelaufenen Jahr bei etlichen Anlässen voller Erfolg auf und habe derzeit eine Stärke von 55 Jugendlichen.

Um den Nachwuchs im Verein voll integrieren zu können, wurde der §3 der Vereinssatzung geändert.

Den scheidenden Funktionären, von denen keiner aus gegen den Verein gerichteten Gründen sein Amt zur Verfügung stellte, wurde vom Vorstand mit Präsenten für ihre geleistete Arbeit gedankt.

Das 100jährige Stiftungsfest wurde auf den 4. bis 7. Juli 1986 festgelegt. Das Festkonzert soll im April stattfinden. Vorgesehen ist des weiteren ein Ehrenabend für verdiente Sänger und Mitglieder, eine akademische Feier sowie ein Festabschlussball im September des Jubeljahres.

Wie in den vorausgegangenen sechs Jahren gab es einen Helferabend für alle Faschingsakteure und Helfer am 20. März im Sängerheim, wo Horst Schmitt anhand eines Filmes die Geschehnisse der närrischen «Germania-Zeit» nochmals Revue passieren ließ.

Am 11. Mai mit Ferdinand Hugo und 3. Juni mit dem ehemaligen verdienten 1. Vorstand Alois Völker, mußte der Verein gleich zwei wertvollen Sängern die letzte Ehre erweisen.

Anlässlich der Jugendchortage vom 14. bis 17. Juni in Aschaffenburg war der Jugendchor des oberfränkischen Singkreises mit 80 Sängerinnen und Sängern in unserer Gemeinde untergebracht.

Zum Herbstball traf man sich am 5. Oktober im Sängerheim. Der Kinder- und Jugendchor hielt am 27. Juli in der Kniebreche ein gut besuchtes Spiel- und Grillfest.

Neben den intensiven Proben war das Jahr 1985 angefüllt mit der Vorbereitung auf die Feierlichkeiten zum 100jährigen Stiftungsfest 1986. Um sich auf das Jubiläum voll konzentrieren zu können, wurden die gewohnten Faschingssitzungen gestrichen. Mit 26 Auftritten waren die Chöre, trotz einiger Engpässe insgesamt nicht überlastet. In den vergangenen 100 Jahren war es oftmals sehr schwer, den Verein zusammenzuhalten. Besonderer Dank gebührt deshalb jenen Männern, die als Vorstand, als Chorleiter, oder nur als aktives oder passives Mitglied mit großem Idealismus dazu beigetragen haben, den Verein sicher in die heutige Zeit zu führen. Möge die Zukunft ebenfalls so gute Erfolge wie die vergangenen 100 Jahre bringen.

Schließen möchten wir diese Chronik mit dem Satz von unserem unvergessenen Sangesfreund Oswald Leimeister, den dieser als Abschluss der Festschrift zum 80jährigen Bestehen im Jahre 1966 schrieb:

«Lieber Sänger, solltest Du einmal müde werden in Deiner Arbeit für den Verein und sollte Dein Eifer für die Sängersache schwinden, dann denke an diese Männer, die mit Idealismus und Hingabe den Verein hochgehalten haben. Dann überschaue diese Chronik und Dein Herz wird mit Stolz über die Leistungen Deiner Väter erfüllt sein. Und wenn einmal Jüngere an Deine Stelle treten, werden sie mit Freude und Achtung ihre Pflicht erfüllen.»


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